Archiv für den Monat: Januar 2017

Brahmi

Brahmi

Bacopa monniera, Kleines Fettblatt, Nabelkraut, Feenkraut

Brahmi wächst in feuchten und warmen Teilen der Welt. Es ist eine flach kriechende Pflanze. An den Knoten bildet sie neue Wurzeln. Die Blüten sind zart weiß.

Brahmi liebt feuchte, sumpfige Böden oder wächst gar ganz im Wasser, vor allem in Stauwasser. Deswegen wird es auch auf Reisfeldern angebaut. Es ist in ganz Indien zu finden und kann ganzjährig geerntet werden.

Als Topfpflanze für hiesigen Hausgebrauch ist sie bei hohem Wasserbedarf geeignet.

Die Pflanze wird im indigenen System, des traditionellen Ayurveda, als Medizin verwendet.

Ayurvedische Medikamente sind in Deutschland nicht als Medikamente anerkannt, sondern gelten als Nahrungsergänzungsmittel.. Trotzdem sollten Sie Brahmi ernst nehmen und sich bei Einnahme von einem ayurvedisch ausgebildeten Arzt beraten lassen. Brahmi kann Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.Ein Gehirn zur Veranschaulichmachung von Brahmi als Gedächtnispflanze

Im traditionellen Ayurveda wird Brahmi verwendet

  • um die Gedächtnisleistung und die Vitalität zu erhöhen
  • bei Konzentrationsschwäche
  • Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsmangel
  • als Diuretikum und zur Behandlung von Rheuma und Asthma
  • bei Heiserkeit, Husten, Fieber
  • Diabetis (es aktiviert Pankreas)
  • bei Alzheimer
  • bei Demenz

Brahmi wird auch durch den Wirkstoff Saponin eine wachstumsfördernde Wirkung zugeschrieben

Brahmi ist in Tablettenform als Extrakt, in Kapseln und als Pulver zu haben.

Am besten wird Saponin, der Pflanzenwirkstoff, bei Einnahme in Verbindung mit Ghee (indisches Butterreinfett) ins Gehirn transportiert.

Wenn Sie den Geschmack von Brahmi Pulver mögen (ist nicht jedermanns Sache) nehmen Sie etwas Brahmi Pulver (Churna) mit warmer Milch zu sich und einen TL Ghee dazu.

Sonst nehmen Sie einfach Brahmi in Kapseln oder Tabletten zu sich

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