Je nach Dosha – wie umgehen mit Entzündungen

In der ayurvedischen Lehre beeinflussen die Doshas Vata, Pitta und Kapha auch das Verhalten des Körpers bei Entzündungen, einschließlich tiefergehender und verletzungsbedingter Entzündungen

Hier ein Überblick über die Reaktionen und Behandlungsansätze für die verschiedenen Dosha-Typen bei Entzündungen:

  1. Vata-Entzündungen:
    • Charakteristika: Trockenheit und Kälte können bei Vata-Dominanz die Heilung verlangsamen. Entzündungen können mit Steifheit und Schmerzen einhergehen.
    • Reaktion: Die Entzündungsreaktion ist oft weniger intensiv, aber möglicherweise länger anhaltend.
    • Behandlung: Wärmende und feuchtigkeitsspendende Therapien sind wichtig. Sanfte Massagen mit warmen Ölen, feuchte Wärmeanwendungen und beruhigende Kräuter können hilfreich sein.
  2. Pitta-Entzündungen:
    • Charakteristika: Pitta-Entzündungen neigen zu Hitze, Rötung und Brennen. Diese können intensiver sein, da Pitta die „Feuer“-Energie in uns repräsentiert.
    • Reaktion: Schnelle und oft heftige Entzündungsreaktionen, tendenziell mit stärkerer Rötung, Hitze und Schmerz.
    • Behandlung: Kühlende und entzündungshemmende Maßnahmen sind vorrangig. Verwendung von kühlenden Kräutern und Gelen, Vermeidung von Hitze verschlimmernden Aktivitäten und Nahrungsmitteln.
  3. Kapha-Entzündungen:
    • Charakteristika: Kapha-Entzündungen können sich durch Schwellungen, Feuchtigkeitsansammlung und Langsamkeit in der Heilung auszeichnen.
    • Reaktion: Möglicherweise langsamere Entwicklung, aber anhaltende Entzündung mit Schwerpunkt auf Schwellung und Flüssigkeitsansammlung.
    • Behandlung: Anregende und trocknende Behandlungen sind nützlich. Einsatz von adstringierenden und mukolytischen Kräutern, Förderung der Durchblutung und Drainage von überschüssigen Flüssigkeiten.

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Generell sollte bei tiefgehenden oder verletzungsbedingten Entzündungen immer auch medizinischer Rat eingeholt werden, insbesondere wenn die Entzündungen schwerwiegend sind oder nicht auf die Behandlung ansprechen. Ayurvedische Ansätze können als ergänzende Maßnahmen in Betracht gezogen werden, sollten aber nicht als Ersatz für die Schulmedizin angesehen werden.